Eine unerwartete Frühgeburt mit anschließender langwieriger Intensivbehandlung des Kindes betrübt die ersten Lebenstage des kleinen Max.
Max, der viel zu früh und mit nur 960 g Geburtsgewicht zur Welt kam, hatte mit vielen unerwarteten Problemen zu kämpfen. Bei der Entlassung aus dem Krankenhaus war Max noch nicht so gesund wie es für eine normale Entwicklung notwendig ist. Hinzu kamen die vielen ungeklärten Fragen, die Ängste und Sorgen der Eltern. Würde eine Versorgung zu Hause gelingen? Könnte in Notfällen angemessen reagiert werden?
Hier setzt die sozialmedizinische Arbeit des Kinderlotsen ein. Bereits im Krankenhaus bespricht ein Team aus Pflegenden, Ärzten und Sozialarbeitern die Entlassung und bereitet gemeinsam mit den Eltern alle Schritte vor. Kinderkrankenschwestern mit einer speziellen Weiterbildung organisieren die Hilfsmittelversorgung, leiten die Eltern an und geben für die Pflege zu Hause die richtige Hilfe und Unterstützung. Bei Schwierigkeiten wie beispielsweise der Alarmauslösung während der Sauerstoffmessung, Fütterstörungen oder Medikamentengaben, können die Eltern jederzeit nachfragen und erlangen so Sicherheit im Umgang mit ihrem kranken Kind.
Auch der kleine Max wird regelmäßig besucht. Seine Mutter hat viele Fragen zur Wundversorgung und auch zur Gewichtszunahme, denn diese gestaltet sich schwierig. Die Besuche der Kinderkrankenschwestern geben den Eltern von Max viel Sicherheit und bauen Spannungen ab. Der Alltag kann ohne Ängste zu Hause fortgesetzt werden.
Unsere Arbeit wird leider nur teilweise von den Krankenkassen finanziert. Unterstützen Sie uns, damit wir schwerkranken Kindern wie Max helfen können.
